love.is.an.illness




In extremen Stimmungen betätige ich mich desöfteren auch mal lyrisch.

01/05

Gedanken

Da sitzen
und nachdenken
dich in mir suchen, nich verstehen
wo bist du?

Halbe Seele
grosse Leere
verlassen, verletzt
und einsam

Fragen warum
wo ist der Sinn
was ist ein Leben
ohne Wärme

Die Welt drumherum
weit weg und
gefühlslos und
kalt
(
Kein Begreifen
ein kindliches Sein
verlorene Gedanken
in mechanischen Rythmen

Die grosse Lüge
die jeder Mensch lebt
hilfos,
ohne Begreifen

Vielleicht gibts keine Liebe
nur Schmerz und
die Wahrheit
doch wir

sollten Lernen,
zu aktzeptieren und
zu ändern um
zu retten
was zu retten ist




Schnee (01/05)


getragen von der Stärke des Windes
wirbelnd in der Kraft der Zeit
sich verpielt in der Luft kreiselnd
aber doch gebunden ohne Ausweg
Still und leise verschleiert er
ein Teil der Welt in der wir leben
Er gibt Trost
er lindert das Leid, doch
er zeigt uns
seine Freiheit,
die wir nicht besitzen können
und doch erstreben
das Gefühl von Weite
ungebremsten Emotionen und Leichtigkeit
wenn jeder Mensch
ungezwungen sein könnte ohne Ängste und Sorgen
wie viel besser wäre das Leben
vielleicht sogar lohnenswert?
Deshalb lasst uns versuchen
wirklich zu leben
Zu tun
was wir möchten
um glücklich zu sein
lasst uns die Litanei beenden
und der Seifenblase des Schmerzes entfliehen
auf das wir uns befreien
und frei sein können
frei wie der Schnee





04/05
Gefühl von Weite

Hier sitze ich
im Gefühl des Seins
Es braust in meinen Ohren
und ich sehe, wie die Woken vor meinen Augen vorüberziehen.
Das Papier, auf das ich schreibe,
beugt sich im Sturm,
und eine Gänsehaut bildet sich auf meinem Körper.
Das Wasser des sonst so stillen Baches rauscht gegen das Ufer,
und die ersten Regentropfen beginnen aufs Plaster zu fallen.
Unendlichkeit erfasst mich,
das Gefühl,
Nur ein kleines Steinchen im komplexen Mosaik der Welt zu sein.
Ich höre das Rauschen der Bäume
und ich sehe,
wie sich das Grass der Stärke des Windes und des Regens beugt.
Und plötzlich weiß ich, dass ich genau hierhin gehöre;
eine einzelne Person,
aber doch ein Teil des Geschehens.
Ich bin vielleicht nicht beteutend für die Blitze oder den Sturm,
aber ich lebe, ich existiere,
ich bin hier.
Und vielleicht, ganz irgendwann einmal
wird sich das Plaster mit Menschen füllen
und zaghafte Sonnenstrahlen wärmen die Herzen.




04/05

Ansichtssache?

Bin ich verrückt,
oder ist es Intelligenz?

Ist die Welt tatsächlich so schlecht,
oder kann ich mich mit ihr nicht zufrieden geben?

Werde ich nicht geliebt,
oder kann ich mich nicht selber lieben?

Bin ich unfähig,
oder sind meine Anforderungen zu hoch?

Bin ich einsam,
oder nehme ich die Welt um mich herum nicht wahr?

Bin ich hässlich,
oder erkenne ich die Schönheit nicht?

Ist es dunkel um mich herum,
oder halte ich nur die Augen verschlossen?

Hat meinen Leben keinen Sinn
oder habe ich ihn nur noch nicht gefunden...?




04/05

Angst


Ich gehe die Straße entlang,
und schon von Weitem spüre ich ihre Blicke.
Ich merke, wie Panik in meinem Inneren aufsteigt,
denn ich weiß jetzt schon, was kommen wird.
Das Geräusch meiner Schuhe hallt im Nebel leise nach,
und ich höre das Geläster dieser Menschen,
die zu viel über mich wissen.
"Hässlich," vernehmen meine Ohren
den ersten hämischen Kommentar.
Weiter folgen, und ich fühle mich,
als würden brennende Peitschenhieb auf meinen Leib niedergehen.
Widerlich, wertlos, hässlich.
Mít jedem Wort fühle ich mich schlechter,
und mein Schutzwall beginnt zu bröckeln.

Schließlich ist es vorüber,
es ist vorbei.
Eine hoffnunglose Leere ergreift von mir Besitz,
und nur der Schmerz ist es, der bleibt -
die Verachtung, der Hass.



09/05
Für dich, Oster..als ich noch dachte, dass..ach keine Ahnung.. als ich noch dachte, dass dir zu helfen wäre..

Why do you hate yourself?
I just can't understand your reasons.
Why do you look happy if you want to be said?
You don't need to, poeple will accept you too if you're said
Why are you so hopeless?
Can't you sometimes see the sun?
Every day is new pain for you, I see
but you don't like to change it, do you?
Damn.. How should I help you?

**************************************************
09/05

Ertrinkend in Einsamkeit
eingesperrt in Freiheit
- hilflos -

Gefangen in Bereitschaft,
verloren im eigenen Willen
- Zwang -

Ein emotionsloses Wachkoma
Beim Versuch zu leben, sterben
- sinnlos -

Bemühen um Neuanfang,
doch vom Alten abhängig sein
- krank-

Doch trotz allem nicht aufgeben?
Hoffnung.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
9/05

Innerer Druck,
Schmerzhafte Ungereimtheit -
ich muss es tun

Ich stehe auf,
ich nehme die Klinge
und mein Blut beginnt zu fließen

Ich schließe die Augen,
Erinnerungen ziehen an meinem inneren Auge vorbei,
Ich fange an zu entspannen

Der Schmerz lässt mich atmen
Adrenalin in meinem Körper -
ich fühle mich so gut

Ich weiß es muss aufhören,
ich weiß, dass es falsch ist
und doch ..
wie aufhören..?

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

10/05

" Das war ein Scherz", sagen sie
nur dumm, dass man in dieser dunklen Welt keine Scherze macht
Ihr wundert euch, dass ich nicht lache
wie sol ich, mit einem Herz voller Traurigkeit und Hass?
Jedes lächelnd wirkt verbergend,
jedes Lachen eine Tarnung,
für die blutige Masse dahinter

" Sieh die Sonne", sagen sie,
" schau wie sie scheint."
" Wie können euch die Schatten entgehen?",
frage ich.
Ja, sie scheint und wärmt, die gute Sonne,
doch was verändert sie in meinem Leben?
Ist sie mein Sinn? Lässt sie mich fühlen?
Gibt mir die Freiheit?
Nein.



ENTÄUSCHUNG (12/05)

Ich vertraute dir,
ich gab mich dir hin
ich sagte dir, wie leicht ich zu verletzen bin
und wie sehr ich das Vertrauen brauche

und doch, nun sitz ich hier
habe dunkle Ringe unter meinen Augen,
in denen der Glanz erlosch
Fahl blicken sie auf die Welt,
eine Welt aus Schmerz, Enttäuschung und Trauer
Mein Inneres ist von Leere erfüllt,
und ein schmerzhafter Druck liegt auf Herz und Gedanken
Ich suche die Ablenkung,
ich fliehe die Wahrheit,
jede Minute begleitet von trüber Emotion,
Unsicherheit und Kränkung.
Die Frage, was ich falsch mache,
sie lässt mich nicht mehr los
Ist es für mich vorgesehen,
sollte ich mein Leben in Verbitterung verbringen,
damit die andern lernen, wie man es nicht machen sollte?
Ich kann es nicht verstehen,
auch ich verliere langsam meine letzte Hoffnung
fühle mich leer
und kalt
und verlassen,
sehe zu oft keinen Sin,
keine Möglichkeit, zu entfliehen
verstehe nicht wieso
und weiß nicht warum

Und so bleibt mir nur übrig zu warten,
auf den Tag, auf den Mensch, auf das Geschehniss,
das mir zeigt, wie leben geht..

.. oder zu gehen.




HILFE (12/05)

Ich sehe die Straße, die Häuser und den Himmel
mit den Sternen,
doch alles beginnt sich zu DREHEN
Tränen beginnen über mein bleiches Gesicht zu laufen,
kalte Panik steigt auf in meine Seele,
sie erfüllt mein Hirn, sie lähmt mein denken, es brennt
ES TUT WEH ES SOLL AUFHÖREN
Wimmernd breche ich auf dem Pflaster zusammen,
mein Kopf zerplatzt
ES WEITER DOCH WILL NICHT MEHR
durch den Nebel meiner wirren Gedanken
registriere ich mein wehrloses Zittern und Schluchzen
ICH BRENNE, ICH VERSINKE
die Spannung beginnt nun langsam nachzulassen,
nachdem sie ihren Höhepunkt erreicht hatte
Alle Kraft weicht nun aus meinem Körper
und wehrlos sacke ich in mir zusammen.
Leere erfüllt mich
- Es ist vorbei -

Mörderisch ( 06/07)
Es ist Nacht, so dunkel und Kalt
Das Geräusch meiner Schritte klingt durch die Luft
Verführerisch lächelnd sehe ich dich an, und du weißt
Du willst mich, nur mich
Der laszive Blick meiner verführerisch schwarz umrandeten Augen zieht dich in meinen Bann
Du bist verloren, an mich
Während wir den Weg zu deiner Wohnung bestreiten
Dring mein flirrendes Lachen in dein Gehirn,
ich übernehme die Kontrolle
Das Knarren deiner Haustür
Schalt durch den leeren Hausflur,
noch bevor die Lichter wieder ausgehen
Lüstern schleifst du mich in dein Schlafzimmer,
willst nicht mehr warten,
drückst mich aufs Bett
glaubst, du hättest auch nur die geringste Chance gegen mich
Doch ich verstehe mein Handwerk
Lachend fessele ich dich aufs Bett,
du kannst dich nicht mehr bewegen
und ich genieße die Macht,
die mich durchströmt
Du gehörst mir, mir allein!
Ich setze mich auf dich,
ich höre dein keuchen
und sanft lasse ich meinen Unterkörper kreisen
Deine Augen schreien vor Begierde,
doch du wirst nicht bekommen, was du willst, du wirst es nie bekommen...
denn das hier ist mein verdammtes Spiel
Das kalte Leder saust auf deinen nackten Körper nieder,
deine Schreie klingen durch den Raum
Meine Fingernägel graben sich in deine Haut,
Du stöhnst..
Und dein Stöhnen gebührt mir, ganz allein!
Besinnungslos windet sich dein Körper,
vor dem alleinigen Verlangen nach mir..
Jetzt ist es soweit
Ich ziehe das Messer aus meiner Tasche
Blut, Blut, überall Blut..
Dein letzter Atemzug, langsam röchelnd..
Er gehört mir.. mir allein...
Über...
made.by
Unexpected . Jani . Picture . Brushes I . Brushes II
Gratis bloggen bei
myblog.de